Die Frage nach dem Wochenthema stellte sich für mich dieses Mal eigentlich so gut wie gar nicht, denn ich möchte nach dem Eintrag letzte Woche zum Thema "Fernsehen" die Serie über die Medienwelt diese Woche unmittelbar abschließen und es ist (wieder einmal) so einiges passiert in meinem eigenen subjektiven Sichtfeld, dass alle anderen Weltprobleme auf Seite gelegt werden können. Okay, wenn wir mal ehrlich sind, viele Weltprobleme gibt es nicht, man möchte nicht einmal die Wörter "Eurokrise" oder "Griechenland" in den Mund nehmen oder sich über Kriegsgebiete wie Syrien unterhalten, in denen die Demokratisierung wohl nie ohne Einsatz der NATO geschehen kann, die sich aber konsequent weigert. Schöne, mutige, westliche, reiche Welt!
Aber wie gesagt, das alles soll mal heute nicht mein Thema sein. Ich sprach über die Medienwelt und wie wir uns alle dank ihr verändert haben. Aber das Ganze mit dem Faktor "Fernsehen" abzutun, wäre ja in solch komplexen Zeiten viel zu einfach. Denn das Fernsehen gibt es in Deutschland bereits seit den 50er Jahren und das hat nicht von heute auf morgen dazu geführt, dass die Menschen alle gefühlskalt wurden. Selbst in den 80er oder 90er Jahren hielt sich die arktische Kälte der Menschen ihren Mitmenschen gegenüber noch in Grenzen. Doch dann gab es eine wundersame Entdeckung, die sich in den letzten genau 20 Jahren breitgemacht hat (vor Kurzem hatte diese Erfindung sogar Geburtstag): die Rede ist vom "Internet".
Inzwischen wird das Internet sogar in seiner Eigenschaft als lebensnotwendig bezeichnet, ähnlich wie das Fernsehen. Es reicht also nicht mehr, nur über das Tagesgeschehen Bescheid zu wissen, man muss sich auch jederzeit jede Information beschaffen können, auf die man gerade Lust hast. Soweit die Theorie. Schön und gut, das Internet eröffnete der Menschheit ganz neue Möglichkeiten: nicht nur, dass man an Informationen herankam, man konnte an diese Informationen in unbegrenztem Maße kommen. In solch einem Maße, dass man daran zu heute bereits daran zu ersticken droht. Denn der entscheidende Nachteil des Internets ist: es vergisst nichts, unter keinen Umständen. Diese Erkenntnis wird uns allen allerdings erst heute bewusst.
Das unendliche Wissen des Internets beinhaltet unnötige wie nützliche Informationen, die jederzeit und von jedem der in Besitz eines Computers mit Internetanschlusses ist abgerufen werden können. Und diese Möglichkeiten geben dem "Otto Normalverbraucher" eine wahnsinnige Macht in die Hand - andererseits führen sie auch dazu, dass Macht mißbraucht, nicht genutzt oder in dem falschen Sinn benutzt wird. Nun könnte man natürlich definieren, wie diese Macht "richtig" gebraucht werden könnte, was allerdings Blödsinn wäre, immerhin lebt jeder Mensch sein Leben anders und gebraucht damit auch das Internet auf ganz individuelle Weise.
Nun gut, der größte Fehler am Internet ist wohl nur, dass es längst nicht mehr als Informationsquelle in erster Instanz dient. Internet heißt auch (speziell in den letzten 5 Jahren) "Sozialnetzwerke". Erst auf Seiten dieser Kategorie fangen die Drähte richtig heiß an zu glühen. Und seit "Facebook" auf die deutsche Bevölkerung losgelassen wurde, ist es eine Lawine, die mit massiver Geschwindigkeit ins Tal "Gesellschaft" rollt. Es scheint fast, als würde sich alles nur noch darum drehen, wir leben nur noch in Zeiten von "Postings" "Kommentaren" und dem "Gefällt mir"-Button. Das erlebe ich täglich und überall, ich sehe nur noch Leute, die ständig ob auf dem Mobiltelefon oder am Laptop die neuesten Updates checken und fanatisch auf neue Nachrichten von ihren "Freunden" warten. Der Verdacht mag sich da aufdrängen, dass Menschen nur noch Freunde haben, damit sie ihre Gedanken im Internet öffentlich kommentieren können oder sich über deren Updates über die Person schlau zu machen. Es ist allerdings nur teilweise der Fall, dass Menschen fast ausschließlich über das Internet als Freunde Kontakt pflegen, obwohl sie sich im wahren Leben kennen. Nur, die Gesprächsthemen im wahren Leben unter Freunden werden auch nur noch auf Basis geführt à la "Hast du schon die neuen Bilder von xy bei facebook gesehen?" oder "Krass, der neue Kommentar von XX bei wkw zur Party, oder?". Mit anderen Worten: selbst in der realen Welt scheint sich nur noch alles um die Virtualität zu drehen. Es geht nur noch um Freundschaften und wie öffentlich sie in sozialen Netzwerken zelebriert werden - das Allerschlimmste daran ist nur, dass es nicht einmal Freundschaften sein müssen, um als "sozial "wertvolle" Kontakte" gezeigt zu werden.
Gerade mit diesem Punkt habe ich so meine Probleme. Erst vor Kurzem habe ich ein neues Studium begonnen und natürlich auch Menschen dadurch kennengelernt (mehr oder weniger). Dass die mich dann allerdings auf "facebook" als Kontakt hinzufügen wollen, andererseits mit mir kein persönliches Wort wechseln, ist für mich doch eine sehr merkwürdige Geschichte, gerade wenn diese Personen dann Freundeszahlen jenseits der 300 haben. Kein Mensch im wahren Leben hat 300 Freunde - zumindest nicht, wenn man einen Freund als einen Menschen definiert, dem man vertraut, mit dem man durch Dick und Dünn gehen würde und dem ein Teil seines Herzens gehört. Man kann ein Herz zwar zerhacken, aber in mehr als 300 Stücke ist schon verdammt schwierig. Und was das Vertrauen betrifft: selbst die beliebtesten Stars oder der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika traut so vielen Menschen auf persönlicher oder auch auf beruflicher Basis. Nun, wahrscheinlich möchten die Menschen in sozialen Netzwerken sich gerne wie Stars fühlen, indem sie hunderte oder gar tausende Freunde habe - aber macht sie das wirklich beliebt? Ein Mensch, der 800 Freunde auf der Facebook-Liste hat, ist also "gesellschaftsfähig" oder "sozial integriert"? Beweist eine solche Anzahl an Freunden und Bekannten nun charakterliche Größe oder eher die absolute Anpassung?
Allerdings macht nicht nur die Auswahl der Menschen, denen man sich mehr oder minder Nahe fühlt, das Internet zu einem Ort, an dem die Welt oft auf dem Kopf steht. Dieser Blogeintrag ist diesmal (nicht zum ersten Mal) den "Männern" gewidmet - oder sagen wir mal das, was von ihnen übrig geblieben ist. Denn Männer sind längst nicht mehr das, was sie früher einmal waren - jaaa, klingt nach großem Klischee und dem Jammern einer Nachkriegswitwe, aber so ganz unrecht habe ich damit nicht. Wenn man die Generationen von Männern in früheren Zeiten mit denen von heute vergleicht, wird einem schon ein wenig mulmig zumute; schlimmer noch: man wird ziemlich traurig, wenn man sieht, wie sich Männer in Zeiten von emanzipierten Frauen, die alles sagen und tun dürfen, benehmen.
Es scheint, als hätten Männer die Phase der Gleichberechtigung nicht gut verkraftet. Frauen, die selbstbewusst waren, hatten es noch nie leicht, wenn man sich die Geschichte von Frauenrechtlerinnen und Künstlerinnen mit eigenem Kopf anguckt. Groteskerweise sind selbstbewusste, intelligente Frauen heute aber weitaus benachteiligter und haben es viel schwerer, ihren Standpunkt klarzustellen als je zuvor. Man (oder Frau!) könnte meinen, es dürfte viel einfacher in aufgeklärten Zeiten sein, als Frau etwas zu erreichen und es gibt auch durchaus einige Frauen, die etwas in ihrem Leben erreichen. Nur haben sich diese Frauen allesamt nicht an Männern aufgehalten, um ihr Ziel zu erreichen - oder sie haben Männer benutzt, um zu erreichen, was sie erreichen wollten. Das Klischee stimmt (leider!) immer noch: man muss sich erst bei genug Vertretern des "starken" Geschlechts eingeschleimt haben, dann kann man auch (nach viel Speichelleckerei) als Frau in die erste Liga aufsteigen.
Unterschied der Penisträger von Heute im Gegensatz zu Männern der alten Schule: es fehlen die Manieren, der Respekt Frauen gegenüber und einfach die Größe, einer intelligenten Frau auf Augenhöhe zu begegnen, denn entweder wird sie niedergemacht, weil das "starke" Geschlecht sich auf einmal in der unterlegenen Position sieht oder sie wird einfach ignoriert oder nicht für Voll genommen, wahrscheinlich aus dem gleichen Grund. Natürlich waren Männer in damaligen Zeiten eher in der Lage, großzügig mit Frauen umzugehen, ihnen die Tür aufzuhalten und freundlich zu ihnen zu sein, weil sie als "Heimchen am Herd" galten. Schließlich waren sie keine Konkurrenz, damals mussten Männer nur darauf achten, sich gegen andere Männer durchzusetzen.
Und dann kam sie, der Schrecken aller Männer: die Emanzipation. Plötzlich wollten Frauen mehr als nur ein paar Rechte, sie wollten Entscheidungen treffen können - und sie wollten in sämtlichen Berufen arbeiten dürfen, in denen auch Männer arbeiten. Bis heute arbeiten Frauen in allen Berufsbereichen mit - allerdings weiß man nicht, ob Frauen deswegen wirklich schlechter als je zuvor behandelt werden wollten. Das erklärte Ziel wird wohl nur gewesen sein, als Menschen gleich behandelt zu werden, doch nur in den positiven Aspekten des Lebens. Das Negative blendet der Mensch in seiner Naivität oft gerne aus - so wohl auch die Frauen allgemein in diesem Fall.
Frauen haben nun also nicht nur die gleichen Möglichkeiten wie Männer, sie werden von Männern auch behandelt, als wären sie Geschlechtsgenossen. Und noch ein bisschen schlimmer! Denn, wenn Frauen behandelt würden wie Männer, wäre das gar nicht mal das große Problem. Doch der Faktor "Sex" kommt immer und ständig hinzu. Also "dissen" Männer Frauen, als wären sie Konkurrenten im frisch bepieselten Revierbereich und im nächsten Moment machen sie die Frauen an, als seien sie eigentlich sowieso zu nicht mehr zu gebrauchen. Wie da die Überleitung zurück zum Internet kommt, kann sich wohl jeder denken. Und nein, es geht mir nicht um die 50 Millionen Pornoseiten im Internet (nein, die Zahl ist nicht verifiziert sondern nur eine mehr oder weniger übertriebene Einschätzung!). Pornos sind Gebrauchsgegenstände, da fängt längst nicht das Problem "Männer und ihr Verhalten Frauen gegenüber" an. Sicher, Emanzen à la Alice Schwartzer verurteilen Pornografie und dass die Frau dadurch zum Objekt gemacht wird. Ich gebe auch zu, der Porno an sich wird dem Ansehen der Frau eher geschadet als genutzt haben (bei Männern ist es übrigens gerade umgekehrt!). Das Gesamtbild allerdings zeigt, dass Pornos nur ein Teil im Uhrwerk Diskriminierung Frauen gegenüber ist.
Sex als Diskriminierungsmittel macht sich deswegen so gut, weil sich unser aller Leben mehr oder weniger darum dreht. Es geht um Fortpflanzung, Erhaltung der Art (obwohl man sich getrost fragen darf, ob bei 7 Milliarden Erdenbewohnern die weitere Ausweitung der Spezies erforderlich ist) und in nicht kleinem Umfang um den "Spaß an der Sache". Der Mensch "schnackselt" eben gerne, nicht nur der Schwarze an sich, wie Gloria von Thurn und Taxis einmal unpassenderweise in der Talkshow "Friedmann" äußerte. Alle Menschen "tun" es gerne, ob schwarz, weiß, arm, reich, intelligent oder einfach nur "liebenswert unterbemittelt". Solange man weiß, wo man was hineinsteckt, scheint der Mensch am Ziel seiner sexuellen Befriedigung angelangt. Und in immer schnelllebigeren Zeiten mit immer mehr Menschen und zu vielen Möglichkeiten, aus denen gewählt werden kann, sieht sich der Mensch auch gerne in der Versuchung, knallhart im Auswahlverfahren zu werden. Speziell Frauen entwickeln diese Eigenschaft, allerdings auch aus der Furcht, viel zu schnell als "geiles Flittchen" abgestempelt zu werden. Und wenn zu viele Männer zu oft Sex haben wollen, machen Frauen irgendwann zu. Auch in der Partnersuche. Genau dort setzt dann das "unverschämte Verhalten der Penisträger" an: wenn sie nicht erreichen, was sie wollen, werden sie beleidigend bis drohend und am Besten noch unter der Gürtellinie persönlich.
Wo sonst könnte solch ein Verhalten besser gelebt werden als im Internet? Speziell über "soziale" Netzwerke wird schnell die eigene gute Kinderstube vergessen (wenn man sie denn je besessen hat) und wirft wild mit den Bauklötzchen um sich, die man vor Wut jemandem an den Kopf schmeißen möchte. Männer benehmen sich, wenn sie mit ihrem Balzverhalten im Internet nichts erreichen gerne wie kleine Kinder im Sandkasten: wenn sie das Förmchen und Eimerchen, das ihnen gar nicht gehört, sie aber unbedingt haben wollen nicht bekommen, werden sie böse, fangen an zu schreien und sich auf den Boden zu werfen, bis sie mit ihrem lautstarken Verhalten endgültig die gesamte Umwelt entweder eingeschüchtert oder genervt haben. Übertragen auf den Mann heißt das: Er macht Ihr ein vermeintlich "verführerisches" Angebot (sei es nun das harmlose "Kennenlernen" oder direkt der "One Night Stand") und wenn Sie dann entrüstet, gelangweilt oder einfach nur angewidert ablehnt, wird Er zu der Furie, die man sonst nur Frauen unterstellt: dann erschafft Er sich einen ganzen Bauernhof an Beleidigungen (von Kuh bis Ziege ist dann alles dabei!) und wenn das nicht hilft, wird es wirklich persönlich.
Ein sehr witziger Aspekt an dieser Sache ist nur eins: als Singlefrau wird man oft und gerne von einem Mann als "unbefriedigte Ziege" (wieder Bauernhof!) abgestempelt. So weit so schön gehässig. Das Schlimme für die Frau ist nur, sie kommt aus der Nummer nie wieder raus - ihr Leben lang nicht. Da kann sie auch ihr Leben verändern, wie es ihr gefällt, die Männer werden in ihr immer die Unbefriedigte sehen, wenn sie den Sex mit ihnen ablehnen. "Ausreden" der Frauen, dass Er z. B. gar nicht ihr Typ ist, sie nichts gemeinsam haben etc. zählen in der Männerwelt nicht. Eine Frau, die 20 und Single ist und nicht direkt Sex mit einem Mann haben will, ist eine unbefriedigte, arrogante Ziege. Eine Frau mit 40 (Single) ist eine unbefriedigtes, altes Huhn (ja, schon mit 40! wir reden hier von Männereinstellungen!), andererseits ist eine 40jährige, verpartnerte Frau, die nicht auf Anmachangebote eingehen, eine unbefriedigte Frau, die es von ihrem Mann "nicht richtig besorgt" bekommt. Und in beiden Fällen ist eine Frau mit 60 1. uninteressant für jede Form der Anmache und 2. hat sie gar nicht mehr das Recht, nach der Menopause überhaupt noch Sex zu haben. Da der Mann quasi ein Leben lang befruchten kann, gilt diese Regel für ihn natürlich nicht: er darf immer und für alle Zeiten balzen und korpulieren. Wenn es gehen würde, sogar noch nach dem Tode (vielleicht lassen sich Männer dafür irgendwann auch noch etwas einfallen!).
"Hol den Vorschlaghammer" - eine Zeile, die mir spontan aus dem Song "Denkmal" von "Wir sind Helden" eingefallen sind und an den ich im Zusammenhang mit dem Internet denken muss. Nein, ich möchte nicht das Internet zerstören - das geht (leider!) sowieso nicht. So gerne ich selbst auch das Internet nutze und ich einsehe, welch gute Eigenschaften das Internet haben KANN erschreckt es mich, für wieviel Blödsinn und Negatives das Internet genutzt wird. Die Belästigung des Anderen durch Zudringlichkeiten und Beleidigungen machen vor dem Internet nicht halt, im Gegenteil: sie werden durch die räumliche Entfernung der Streitparteien wesentlich schlimmer, in ihrer Wortwahl gewalttätiger und durch die Anonymität gewagter. Menschen trauen sich nur noch, sich über das Internet zu beleidigen, zu lästern und gegenseitig persönlich zu beschimpfen, wo sie im wahren Leben nicht einmal den Mund aufbekommen, ihre eigene Meinung zu sagen. Die Hemmschwellen im wahren Leben wachsen (in der ach so aufgeklärten und gebildeten Gesellschaft!) immer weiter, im Internet gibt es allerdings keine Grenzen mehr: die Dummheit, die Borniertheit und dazu die Gehässigkeit gepaart mit grenzenlosem Geltungsbedürfnis öffnen Tür und Tor allem, was zerstörerisch auf einen anderen Menschen und damit im Großen auch auf das Zusammenleben einer gesamten Gesellschaft wirken kann.
Menschen, die sich nur noch über das Internet identifizieren und im wahren Leben der virtuellen zuviel Raum geben, werden zu realitätsfernen Zombies, denen der Schein wichtiger als das Sein ist. Das Gegenüber nicht über das facebook-Profil, das picasa-Webalbum oder die youtube-Videos zu beurteilen fällt den meisten Menschen verdammt schwer. Aber es ist immer noch möglich, es gab Zeiten, in denen ging das. Und genau betrachtet ist das Internet auch nur eine von vielen Drogen, für die man sich entscheiden kann - oder bei denen man einfach auf "kalten Entzug" geht.
Und die Penisträger von Heute? Werden sie aus ihrem Tief herauskommen, die vermeintliche "Niederlage", die sie durch die Emanzipation einstecken mussten, überwinden und wieder zur alten Form zurückfinden? Regieren dürfen sie mehrheitlich noch, sie sind die Vorstandsvorsitzenden und in den Vorstandsgremien der größten Unternehmen dieser Erde. Das ist es auch, was ihr Ego noch einigermaßen auf der Höhe hält. Umso schwerer fällt ihnen, dass die Weibchen selbstbewusster denn je ihre Männchen aussuchen. Und wenn sie dann nicht erreichen, was sie wollen, schlagen sie mit all der Härte des Mannes, der sie in einer früheren Zeit einmal waren, zurück. Leider ist das dann auch die einzige Situation, in der sie "zuschlagen", wenn es um das gekränkte Ego geht. Der Rest der Zeit machen sich Penisträger nur durch das "Weichei-Syndrom" bemerkbar, das Jammern über Krankheiten und Misserfolge oder die Unfähigkeit "anzupacken", sodass Frauen selbst bei körperlich schweren Arbeiten eher selbst Hand anlegen müssen, als sich auf das "starke" Geschlecht zu verlassen.
Vielleicht fühlen sich Männer nur benachteiligt, ihnen wurden in den letzten Dekaden einige Förmchen weggenommen, die Dominanz der Entscheidung und die Vormachtstellung in allen Lebensbereichen. Man muss Verständnis aufbringen für die Penisträger, sie können einem schon fast leidtun. Fast! Denn wer bringt schon das große Mitleid für die Frauen dieser Welt auf und das, was sie tagtäglich (meist durch die Hand eines "Mannes") zu ertragen haben? Darüber kann noch weit länger diskutiert werden, doch für den heutigen Eintrag holen wir einfach unseren Vorschlaghammer und zerschlagen männliche Attitüden wie schlecht gemachte Denkmäler.
In diesem Sinne an alle Leser des Blogs ein schönes Wochenende - bis zum nächsten Freitag!
LG Gene :-)
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Freitag, 4. November 2011
Freitag, 11. März 2011
Grünes Grobzeug aus deutschen Gärten - Teil 1: Männer
Zur Zeit gäbe es vieles, das einen Blogeintrag wert wäre: die Kriegszustände in Lybien, heute nun das verheerende Erdbeben in Japan. Aber wozu reden, worüber schon jeder redet? Einzigartigkeit ist gefragt, heute mehr denn je zuvor! Und einen Eintrag über die Katastrophe in Japan verkneife ich mir für ein anderes Mal. Viel mehr hat mich diese Woche wieder einmal die Beziehung beschäftigt, die existenziell die wichtigste für unser Fortkommen ist: die Beziehung zwischen Mann und Frau, der schon so viele Namen gegeben wurde. Eheähnliche Gemeinschaft oder dann doch Ehe, Liebesbeziehungen und aus die aus denen resultierenden Formen (von einfacher katholisch religiös geprägter Heililgenfamilie bis hin zur modernen Patchworkfamilie). Zugegeben, es hat sich einiges geändert in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten, der Fortpflanzungstrieb ist der gleiche geblieben.
Da diese Woche ja noch der "Weltfrauentag" war, bei dem einiger Staub wiedermal aufgewirbelt wurde (wie z. B. wozu es diesen Tag überhaupt gibt etc.), wurde ich in Bezug auf die heterosexuelle Beziehung der heutigen Gesellschaft nachdenklich. Ich nenne bewusst nur die heterosexuelle Beziehung, denn gleichgeschlechtliche Beziehungen mögen auch ihre Probleme mit sich bringen, allerdings spielen die Beteiligten sozusagen "im gleichen Team", während in einer laut katholischem Glauben "normalen" Beziehung (= hetero) die Spieler sich bewusst mit einem der gegnerischen Mannschaft paaren. Dass das nicht gut gehen kann, sehen wir eigentlich täglich.
Zunächst angefangen bei dem Zweifel, den speziell Männer am Weltfrauentag hegen. Nun: wozu ist er denn nun gut, der Weltfrauentag? Die meisten Menschen haben heutzutage vergessen, dass Frauen nicht immer kleine Tussis im Minirock waren, die Küche und Buro gleichermaßen "rockten" und all das machen, wovon wir schon bei Männern gesehen haben, dass es nicht gut für den Menschen sein kann: Rauchen, Alkohol trinken, fluchen, sich hemmungslos körperliche und seelische Pein zufügen, Sex mit wahllosen Partnern haben.
Frauen waren nicht immer so, sie DURFTEN nicht immer so sein! Die Frau galt früher in erster Linie schon ohne ein Kind bekommen zu haben als "Mutter der Nation", und zwar jede einzelne von uns. Wir waren früher nur dafür zuständig, nach der Eheschließung der Kitt einer guten Familie zu sein: Kinder kriegen, Kinder erziehen - und sich um IHN kümmern, den Ehegatten, der das Geld nach Hause bringt. Und damals waren die Gehaltsschecks der Männer derart gut, dass sie es sich leisten konnten, ihre Frau zu Hause zu lassen. Zumindest in den meisten Fällen, auch dort gab es Ausnahmen. Es gab Fälle, da mussten die Frauen auch beruflich ran, allerdings durften sie das nur (wenn überhaupt!) in sozial so schlecht angesehenen und bezahlten Berufen, dass er ohne mit der Wimper zu zucken sagen konnte: "Ja, ohne mich wäre die nix wert!"
Heute ist das ganz anders, Männer sind schließlich auch nicht das, was sie mal waren. Heute sitzen Männer bevorzugt auf der Couch, chatten neben der Partnerin, die in der Küche steht und die Kinder hütet, mit mindestens einer Chat-Freundin, die außerdem noch mindestens 3 Jahre jünger ist als die reale Partnerin (die natürlich auch mindestens 5 Jahre jünger ist als der Mann)... und in letzter Zeit frage ich mich nur noch: was ist los mit euch, Männer??? Wo seid ihr falsch abgebogen? Haben wir etwas derart Schreckliches angerichtet durch den Weltfrauentag, weil wir gleichberechtigt sein wollten, weil wir wählen wollten, weil wir das machen wollten, woran ihr schon so kolossal gescheitert seid, dass ihr nun meint, völlig durchdrehen zu müssen?
Verstehe einer die Logik der Männer! So denkt nicht nur Alice Schwarzer. Die versteht ja inzwischen eh nix mehr, was die Geschlechter betrifft und vergreift sich in ihrem Emanzipationswahn nur noch in den Vergewaltigungsprozess rund um Jörg Kachelmann, dem einzigen Mann, dem sie mittlerweile noch die Hölle heiß machen kann. Natürlich ist auch er ein Prototyp des heutigen Mannes: nicht nur eine, sondern gleich 14 Freundinnen zur gleichen Zeit, das heißt, alle 12 Stunden eine Freundin, damit kriegt man dann auch die Woche voll. Doch über Kachelmann zu sprechen würde zu weit führen, denn es geht hier ja noch um ein ganz anderes Thema als um das der Gleichberechtigung. Mehr als zwei Freundinnen gleichzeitig zu haben gilt eher als "männlicher Größenwahn"; und der herrschte schon zu allen Zeiten vor.
Zwischendurch in eigener Sache, um etwas klarzustellen: nein, ich bin keine Emanzipierte! Ich persönlich bin fast weiter weg von der Emanzipation als standorttechnisch von Japan. Natürlich möchte jeder Gleichberechtigung, ich auch, das allerdings nicht aus einer Geschlechterfrage heraus, vielmehr aus einer Frage des Menschen als Individuum. Du kannst etwas genauso gut als ein anderer? Warum solltest du nicht die Chance bekommen, das umzusetzen? Warum soll nur Kandidat A das tun dürfen, was du genauso gut, wenn nicht besser umsetzen könntest? Es gibt keinen Grund dafür, Diskriminierung findet nicht nur unter der Gürtellinie statt, sie beherrscht vor allem die Köpfe. Nicht nur beim Geschlecht werden zuviele Unterschiede gemacht, auch bei der Religion, beim Familienstand, bei der Herkunft (sozial und national), es gibt zu viele Methoden, die angebliche Spreu vom Weizen zu trennen (wobei im Ende weniger das getrennt wird, als die Spreu von der Spreu, die mir einfach grad besser gefällt!).
Aber worin liegt nun das Problem am "Mann von heute"? Ganz einfach: erst ist er gegen die Gleichstellung der Frau, dass sie arbeiten geht UND die Kinder erzieht (was im Übrigen ein Mythos ist, mehr dazu in einem anderen Blogeintrag!), dass sie alles so macht wie er. Dann ist diese Revolution nicht mehr aufzuhalten und inzwischen rächen sich die Männer. Was das bedeutet? Der Mann konnte die Gleichstellung nicht aufhalten, also nutzt er sie zu seinem eigenen Zweck: natürlich darf eine Frau arbeiten, dann aber bitte länger und härter als der Mann und dann gleich noch für weniger Geld. Das ist die Situation, mit der Frauen seit Jahrzehnten leben. Schlecht leben wir nicht damit, wirklich gut allerdings auch nicht. Nun brüllen die Frauen nach gleicher Bezahlung, der grundsätzlich zuzustimmen ist, wenn wir anfangen würden, Frauen und Männer als das zu sehen, was sie sind: zwei Varianten der gleichen Spezies und nicht zwei völlig verschiedene Spezies, wie es die Männer gerne hätten.
Wenn die schlechtere Bezahlung für mehr Arbeit oder dass Frauen nur wenige Führungspositionen einnehmen die einzigen Probleme wären, die die heutigen Männer verursachen würden, hätten wir eigentlich keine Probleme. Geld ist ja schließlich nicht alles. Es kommt allerdings viel schlimmer, wenn wir in die heutigen Schlafzimmer gucken: die Frauen machen sich selbst tagsüber zur Emanze, um nachts zur Hure zu werden. Und das im wahrsten Sinne! Frauen sind nicht mehr nur die Sexpartner, sie machen inzwischen alles, aber auch wirklich alles mit, was der Mann von ihr verlangt. Zu SEINER Befriedigung! Denn da hört die Emanzipation in vielen Fällen auf: dass eine Frau sagt, was sie sexuell anmacht, dazu kommt's noch! Nicht nur, dass die weibliche Befriedigung die kompliziertere ist (zumindest im Auge des Mannes), sie ist theoretisch auch noch verbunden mit Gesprächen der Partner. Und bis eine Frau ihrem Mann ihre Befriedigungszone erklärt hat, ist er schon längst eingeschlafen. Was allerdings nicht daran liegt, dass Sie zu kompliziert ist: Er schläft schlichtweg zu schnell ein!
Aber der Sex ist nicht das Einzige, worin die Frau sich in einer Beziehung unterbuttern lässt: eine Frau ist rein biologisch schneller verbraucht als der Mann. Das ist wieder einmal Seine Weltsicht. Ein Mann geht davon aus, dass er fast sein ganzes Leben lang für Nachwuchs zeugen kann, eine Frau hingegen ist für den Sondermüll, sobal sie die 50 erreicht hat. Nun denke ich nicht, dass eine Frau ab 50 sexuell begehrenswerter ist, weil reifer, erfahrener und sowieso besser aussehend.... es ist eine Tatsache, dass eine junge Frau besser aussieht, sich noch fortpflanzen kann und einfach etwas elfengleiches hat, was irgendwann mit dem Alter verschwindet. Trotzdem stelle ich mir ernsthaft die Frage, ob jeder Mann ab 20 heutzutage eine mindestens 5 Jahre jüngere Freundin haben muss. Sind Männer wirklich in ihrem Selbstbewusstsein derart schwach, dass sie eine offensichtlich ihnen intellektuell unterlegene Freundin brauchen?
Es ist erwiesen: Männer sind in ihrer Entwicklung immer in etwa 4 Jahre ihrem Alter zurückentwickelt. Also ist ein Mann mit 30 vom Kopf her eigentlich 26. Logisch also, dass er eine Freundin hat, die maximal 23 ist (ein wenig Übertreibung muss an dieser Stelle erlaubt sein!). Anders betrachtet ergibt sich allerdings ein anderes Bild: zwar ist der Mann vom Kopf her erst 26 und der Fisch stinkt auch vom Kopfe her, aber die Realität sagt, dass der Mann immer noch 30 ist. Er hat 30 Jahre Lebenserfahrung, während eine wesentlich jüngere Freundin nur die Jahre auf dem Buckel hat, die in ihrem Personalausweis stehen. Also wozu brauchen Männer eine jüngere Freundin? Die Erfahrung hat ihnen wahrscheinlich gezeigt, dass eine gleichaltrige Freundin von ihren Interessen und ihrem Intellekt weit voraus trabt. Und der Preisgaul "Mann" so weit zurückliegt, dass die Wettquoten auf einen Sieg bei ihm so astronomisch hoch sind, dass sie nur noch sagen wollen: DER gewinnt nie! Also, was tut der Gaul? Er holt sich ein Fohlen in den Stall. Denn bekanntlich kann ein untrainiertes, naiv-junges Pferd nie und nimmer so gut und schnell laufen wie ein mittelklassiger alter Gaul. Und damit hat der Mann dann wieder gewonnen.
Wenigstens ist das die einzgie Erklärung, die man einem Mann noch zugestehen mag für das Syndrom "Freundin -5" (= Freundin 5 Jahre jünger). Kein Mensch glaubt doch einzig und allein daran, dass eine jüngere Freundin einfach nur besser aussieht. Irgendwann wird das Kalb ja schließlich auch zur Kuh, sprich: sie wird alt. Zwar gibt es konsequente Männer, die dann wieder eine jüngere Frau holen. Problem an der Theorie "Schönheit" ist nur, dass es auch durchaus Frauen gibt, die lange etwas von ihrer jugendlichen Schönheit haben. Warum werden die dann ausgemustert? Haben Männer etwa X-Ray Vision, den Röntgenblick, der ihnen verrät, dass die Frau irgendwann doch alt aussehen wird? Mitnichten, denn so klug sind Männer bei weitem nicht. Ihre Intelligenz in Ehren (und sie existiert, das haben Gerüchte zumindest schonmal angedeutet), aber so weit können nicht einmal Frauen blicken. Und Weitblick ist eher eine Stärke der Frau als die des Mannes. Sie halten sich wiedermal an das Prinzip des Fohlens, denn der Mittelklassegaul läuft zwar eine Weile gut neben dem erwachsen werdenden Fohlen, dann wird der Gaul allerdings zum alten Gaul, irgendwann zum verdammt alten Gaul... und das Fohlen ist auf der Stufe der Preisstute, die dem Gaul wiedermal davonläuft. Und deswegen ersetzt der Gaul jede Stute durch ein neues Fohlen, bis das "Ersatzlager Frau" immer mehr benutzt wird und das Karussell sich ähnlich schnell dreht wie eine überdrehte Schraube.
Allerdings: man kann an dieser ganzen Situation nicht nur dem Mann die Schuld geben. Er hat den Krieg nur provoziert, doch es ist wie die NRA zum Thema "Waffen" sagt: "Weapons don't kill people - People kill people!". Zwar stimmt der Leitspruch der NRA nicht, aber im "Krieg der Frauen" stimmt es schon: Die Männer liefern sich ihnen nur als die Waffe, wenn sich die Frauen damit gegenseitig über den Haufen schießen, haben die Männer zwar den Vorteil und fühlen sich gebauchpinselt... dass wir Frauen das alles allerdings tun, damit wir uns in einer vermeintlich "sicheren" Beziehung mit einem Mann der heutigen Zeit befinden (man vergleiche wieder einmal die wahre Sicherheit des Mannes von vor rund 50 Jahren!), zeigt nur, wie bekloppt das Wesen Frau eigentlich sein kann. Von wegen größerer Intelligenz, mehr Weitblick etc. Wenn Frauen einen Penis auf zwei Beinen sehen, drehen sie durch, gehen über Leichen (die sie natürlich vorher selbst in den eigenen Reihen produzieren!) und das alles dann nur, damit sie ans Ziel kommen.
Und wofür der Kampf? Damit sich die Frau in einer unsicheren Beziehung mit einem Mann wähnen können, bei dem sie Vollzeit arbeiten gehen müssen, damit das Geld entweder zum Überleben oder zum Leben in Überfluss reicht, sie müssen nebenher die Kinder erziehen (und hier nochmals angemerkt: das ist ein MYTHOS!), sie kümmern sich so aufopferungsvoll um ihre Männer wie immer, damit sie nicht bis ans Ende ihrer Tage verheiratet bleiben und geschieden und alleinerziehend wirklich ums Überleben kämpfen müssen, während Er mit der Nächsten in den Sonnenuntergang segelt. Unfair? Alles ein Produkt der "Gleichberechtigung" und nur das Alltagsbild, dass Frauen mit dem "Weltfrauentag" feiern.
Okay, das klingt jetzt wirklich unfair. Der Weltfrauentag ist die Ehrung der Frauen, die sich dafür eingesetzt haben, dass Frauen das Recht haben zu wählen, zu arbeiten etc. Es ist nicht alles schlecht am Weltfrauentag. Leider ist der Geist der Weltfrauenbewegung auf der Strecke geblieben. Denn statt aus mehr Potenzial mehr zu machen, verkaufen sich Frauen zu gerne unter Wert. Damit der arme Mann sich auch nicht benachteiligt fühlt. Wenn die Frau es mitmacht, ist sie selbst schuld. Und wird auch in Zukunft wohl immer die dumme Stute sein, während der wesentlich dümmere Gaul die Ziellinie als erster überquert.
Das klingt verbittert? Nicht wirklich. Es gibt genausoviel über die Stute zu meckern wie über den Gaul; dazu allerdings erst wieder etwas im nächsten Blogeintrag. ;-)
In diesem Sinne - erfolgreiche Fastentage!
LG Gene :-)
PS: Der Vergleich "Mann und Pferd" mag auf den ersten Blick weit hergeholt sein, doch eigentlich gibt es nur eine Sache, die (wenn man es sarkastisch auf die Spitze treiben möchte) die Beiden unterscheidet: einen Mann bei gebrochenem Bein zu erschießen ist immer noch illegal.
Da diese Woche ja noch der "Weltfrauentag" war, bei dem einiger Staub wiedermal aufgewirbelt wurde (wie z. B. wozu es diesen Tag überhaupt gibt etc.), wurde ich in Bezug auf die heterosexuelle Beziehung der heutigen Gesellschaft nachdenklich. Ich nenne bewusst nur die heterosexuelle Beziehung, denn gleichgeschlechtliche Beziehungen mögen auch ihre Probleme mit sich bringen, allerdings spielen die Beteiligten sozusagen "im gleichen Team", während in einer laut katholischem Glauben "normalen" Beziehung (= hetero) die Spieler sich bewusst mit einem der gegnerischen Mannschaft paaren. Dass das nicht gut gehen kann, sehen wir eigentlich täglich.
Zunächst angefangen bei dem Zweifel, den speziell Männer am Weltfrauentag hegen. Nun: wozu ist er denn nun gut, der Weltfrauentag? Die meisten Menschen haben heutzutage vergessen, dass Frauen nicht immer kleine Tussis im Minirock waren, die Küche und Buro gleichermaßen "rockten" und all das machen, wovon wir schon bei Männern gesehen haben, dass es nicht gut für den Menschen sein kann: Rauchen, Alkohol trinken, fluchen, sich hemmungslos körperliche und seelische Pein zufügen, Sex mit wahllosen Partnern haben.
Frauen waren nicht immer so, sie DURFTEN nicht immer so sein! Die Frau galt früher in erster Linie schon ohne ein Kind bekommen zu haben als "Mutter der Nation", und zwar jede einzelne von uns. Wir waren früher nur dafür zuständig, nach der Eheschließung der Kitt einer guten Familie zu sein: Kinder kriegen, Kinder erziehen - und sich um IHN kümmern, den Ehegatten, der das Geld nach Hause bringt. Und damals waren die Gehaltsschecks der Männer derart gut, dass sie es sich leisten konnten, ihre Frau zu Hause zu lassen. Zumindest in den meisten Fällen, auch dort gab es Ausnahmen. Es gab Fälle, da mussten die Frauen auch beruflich ran, allerdings durften sie das nur (wenn überhaupt!) in sozial so schlecht angesehenen und bezahlten Berufen, dass er ohne mit der Wimper zu zucken sagen konnte: "Ja, ohne mich wäre die nix wert!"
Heute ist das ganz anders, Männer sind schließlich auch nicht das, was sie mal waren. Heute sitzen Männer bevorzugt auf der Couch, chatten neben der Partnerin, die in der Küche steht und die Kinder hütet, mit mindestens einer Chat-Freundin, die außerdem noch mindestens 3 Jahre jünger ist als die reale Partnerin (die natürlich auch mindestens 5 Jahre jünger ist als der Mann)... und in letzter Zeit frage ich mich nur noch: was ist los mit euch, Männer??? Wo seid ihr falsch abgebogen? Haben wir etwas derart Schreckliches angerichtet durch den Weltfrauentag, weil wir gleichberechtigt sein wollten, weil wir wählen wollten, weil wir das machen wollten, woran ihr schon so kolossal gescheitert seid, dass ihr nun meint, völlig durchdrehen zu müssen?
Verstehe einer die Logik der Männer! So denkt nicht nur Alice Schwarzer. Die versteht ja inzwischen eh nix mehr, was die Geschlechter betrifft und vergreift sich in ihrem Emanzipationswahn nur noch in den Vergewaltigungsprozess rund um Jörg Kachelmann, dem einzigen Mann, dem sie mittlerweile noch die Hölle heiß machen kann. Natürlich ist auch er ein Prototyp des heutigen Mannes: nicht nur eine, sondern gleich 14 Freundinnen zur gleichen Zeit, das heißt, alle 12 Stunden eine Freundin, damit kriegt man dann auch die Woche voll. Doch über Kachelmann zu sprechen würde zu weit führen, denn es geht hier ja noch um ein ganz anderes Thema als um das der Gleichberechtigung. Mehr als zwei Freundinnen gleichzeitig zu haben gilt eher als "männlicher Größenwahn"; und der herrschte schon zu allen Zeiten vor.
Zwischendurch in eigener Sache, um etwas klarzustellen: nein, ich bin keine Emanzipierte! Ich persönlich bin fast weiter weg von der Emanzipation als standorttechnisch von Japan. Natürlich möchte jeder Gleichberechtigung, ich auch, das allerdings nicht aus einer Geschlechterfrage heraus, vielmehr aus einer Frage des Menschen als Individuum. Du kannst etwas genauso gut als ein anderer? Warum solltest du nicht die Chance bekommen, das umzusetzen? Warum soll nur Kandidat A das tun dürfen, was du genauso gut, wenn nicht besser umsetzen könntest? Es gibt keinen Grund dafür, Diskriminierung findet nicht nur unter der Gürtellinie statt, sie beherrscht vor allem die Köpfe. Nicht nur beim Geschlecht werden zuviele Unterschiede gemacht, auch bei der Religion, beim Familienstand, bei der Herkunft (sozial und national), es gibt zu viele Methoden, die angebliche Spreu vom Weizen zu trennen (wobei im Ende weniger das getrennt wird, als die Spreu von der Spreu, die mir einfach grad besser gefällt!).
Aber worin liegt nun das Problem am "Mann von heute"? Ganz einfach: erst ist er gegen die Gleichstellung der Frau, dass sie arbeiten geht UND die Kinder erzieht (was im Übrigen ein Mythos ist, mehr dazu in einem anderen Blogeintrag!), dass sie alles so macht wie er. Dann ist diese Revolution nicht mehr aufzuhalten und inzwischen rächen sich die Männer. Was das bedeutet? Der Mann konnte die Gleichstellung nicht aufhalten, also nutzt er sie zu seinem eigenen Zweck: natürlich darf eine Frau arbeiten, dann aber bitte länger und härter als der Mann und dann gleich noch für weniger Geld. Das ist die Situation, mit der Frauen seit Jahrzehnten leben. Schlecht leben wir nicht damit, wirklich gut allerdings auch nicht. Nun brüllen die Frauen nach gleicher Bezahlung, der grundsätzlich zuzustimmen ist, wenn wir anfangen würden, Frauen und Männer als das zu sehen, was sie sind: zwei Varianten der gleichen Spezies und nicht zwei völlig verschiedene Spezies, wie es die Männer gerne hätten.
Wenn die schlechtere Bezahlung für mehr Arbeit oder dass Frauen nur wenige Führungspositionen einnehmen die einzigen Probleme wären, die die heutigen Männer verursachen würden, hätten wir eigentlich keine Probleme. Geld ist ja schließlich nicht alles. Es kommt allerdings viel schlimmer, wenn wir in die heutigen Schlafzimmer gucken: die Frauen machen sich selbst tagsüber zur Emanze, um nachts zur Hure zu werden. Und das im wahrsten Sinne! Frauen sind nicht mehr nur die Sexpartner, sie machen inzwischen alles, aber auch wirklich alles mit, was der Mann von ihr verlangt. Zu SEINER Befriedigung! Denn da hört die Emanzipation in vielen Fällen auf: dass eine Frau sagt, was sie sexuell anmacht, dazu kommt's noch! Nicht nur, dass die weibliche Befriedigung die kompliziertere ist (zumindest im Auge des Mannes), sie ist theoretisch auch noch verbunden mit Gesprächen der Partner. Und bis eine Frau ihrem Mann ihre Befriedigungszone erklärt hat, ist er schon längst eingeschlafen. Was allerdings nicht daran liegt, dass Sie zu kompliziert ist: Er schläft schlichtweg zu schnell ein!
Aber der Sex ist nicht das Einzige, worin die Frau sich in einer Beziehung unterbuttern lässt: eine Frau ist rein biologisch schneller verbraucht als der Mann. Das ist wieder einmal Seine Weltsicht. Ein Mann geht davon aus, dass er fast sein ganzes Leben lang für Nachwuchs zeugen kann, eine Frau hingegen ist für den Sondermüll, sobal sie die 50 erreicht hat. Nun denke ich nicht, dass eine Frau ab 50 sexuell begehrenswerter ist, weil reifer, erfahrener und sowieso besser aussehend.... es ist eine Tatsache, dass eine junge Frau besser aussieht, sich noch fortpflanzen kann und einfach etwas elfengleiches hat, was irgendwann mit dem Alter verschwindet. Trotzdem stelle ich mir ernsthaft die Frage, ob jeder Mann ab 20 heutzutage eine mindestens 5 Jahre jüngere Freundin haben muss. Sind Männer wirklich in ihrem Selbstbewusstsein derart schwach, dass sie eine offensichtlich ihnen intellektuell unterlegene Freundin brauchen?
Es ist erwiesen: Männer sind in ihrer Entwicklung immer in etwa 4 Jahre ihrem Alter zurückentwickelt. Also ist ein Mann mit 30 vom Kopf her eigentlich 26. Logisch also, dass er eine Freundin hat, die maximal 23 ist (ein wenig Übertreibung muss an dieser Stelle erlaubt sein!). Anders betrachtet ergibt sich allerdings ein anderes Bild: zwar ist der Mann vom Kopf her erst 26 und der Fisch stinkt auch vom Kopfe her, aber die Realität sagt, dass der Mann immer noch 30 ist. Er hat 30 Jahre Lebenserfahrung, während eine wesentlich jüngere Freundin nur die Jahre auf dem Buckel hat, die in ihrem Personalausweis stehen. Also wozu brauchen Männer eine jüngere Freundin? Die Erfahrung hat ihnen wahrscheinlich gezeigt, dass eine gleichaltrige Freundin von ihren Interessen und ihrem Intellekt weit voraus trabt. Und der Preisgaul "Mann" so weit zurückliegt, dass die Wettquoten auf einen Sieg bei ihm so astronomisch hoch sind, dass sie nur noch sagen wollen: DER gewinnt nie! Also, was tut der Gaul? Er holt sich ein Fohlen in den Stall. Denn bekanntlich kann ein untrainiertes, naiv-junges Pferd nie und nimmer so gut und schnell laufen wie ein mittelklassiger alter Gaul. Und damit hat der Mann dann wieder gewonnen.
Wenigstens ist das die einzgie Erklärung, die man einem Mann noch zugestehen mag für das Syndrom "Freundin -5" (= Freundin 5 Jahre jünger). Kein Mensch glaubt doch einzig und allein daran, dass eine jüngere Freundin einfach nur besser aussieht. Irgendwann wird das Kalb ja schließlich auch zur Kuh, sprich: sie wird alt. Zwar gibt es konsequente Männer, die dann wieder eine jüngere Frau holen. Problem an der Theorie "Schönheit" ist nur, dass es auch durchaus Frauen gibt, die lange etwas von ihrer jugendlichen Schönheit haben. Warum werden die dann ausgemustert? Haben Männer etwa X-Ray Vision, den Röntgenblick, der ihnen verrät, dass die Frau irgendwann doch alt aussehen wird? Mitnichten, denn so klug sind Männer bei weitem nicht. Ihre Intelligenz in Ehren (und sie existiert, das haben Gerüchte zumindest schonmal angedeutet), aber so weit können nicht einmal Frauen blicken. Und Weitblick ist eher eine Stärke der Frau als die des Mannes. Sie halten sich wiedermal an das Prinzip des Fohlens, denn der Mittelklassegaul läuft zwar eine Weile gut neben dem erwachsen werdenden Fohlen, dann wird der Gaul allerdings zum alten Gaul, irgendwann zum verdammt alten Gaul... und das Fohlen ist auf der Stufe der Preisstute, die dem Gaul wiedermal davonläuft. Und deswegen ersetzt der Gaul jede Stute durch ein neues Fohlen, bis das "Ersatzlager Frau" immer mehr benutzt wird und das Karussell sich ähnlich schnell dreht wie eine überdrehte Schraube.
Allerdings: man kann an dieser ganzen Situation nicht nur dem Mann die Schuld geben. Er hat den Krieg nur provoziert, doch es ist wie die NRA zum Thema "Waffen" sagt: "Weapons don't kill people - People kill people!". Zwar stimmt der Leitspruch der NRA nicht, aber im "Krieg der Frauen" stimmt es schon: Die Männer liefern sich ihnen nur als die Waffe, wenn sich die Frauen damit gegenseitig über den Haufen schießen, haben die Männer zwar den Vorteil und fühlen sich gebauchpinselt... dass wir Frauen das alles allerdings tun, damit wir uns in einer vermeintlich "sicheren" Beziehung mit einem Mann der heutigen Zeit befinden (man vergleiche wieder einmal die wahre Sicherheit des Mannes von vor rund 50 Jahren!), zeigt nur, wie bekloppt das Wesen Frau eigentlich sein kann. Von wegen größerer Intelligenz, mehr Weitblick etc. Wenn Frauen einen Penis auf zwei Beinen sehen, drehen sie durch, gehen über Leichen (die sie natürlich vorher selbst in den eigenen Reihen produzieren!) und das alles dann nur, damit sie ans Ziel kommen.
Und wofür der Kampf? Damit sich die Frau in einer unsicheren Beziehung mit einem Mann wähnen können, bei dem sie Vollzeit arbeiten gehen müssen, damit das Geld entweder zum Überleben oder zum Leben in Überfluss reicht, sie müssen nebenher die Kinder erziehen (und hier nochmals angemerkt: das ist ein MYTHOS!), sie kümmern sich so aufopferungsvoll um ihre Männer wie immer, damit sie nicht bis ans Ende ihrer Tage verheiratet bleiben und geschieden und alleinerziehend wirklich ums Überleben kämpfen müssen, während Er mit der Nächsten in den Sonnenuntergang segelt. Unfair? Alles ein Produkt der "Gleichberechtigung" und nur das Alltagsbild, dass Frauen mit dem "Weltfrauentag" feiern.
Okay, das klingt jetzt wirklich unfair. Der Weltfrauentag ist die Ehrung der Frauen, die sich dafür eingesetzt haben, dass Frauen das Recht haben zu wählen, zu arbeiten etc. Es ist nicht alles schlecht am Weltfrauentag. Leider ist der Geist der Weltfrauenbewegung auf der Strecke geblieben. Denn statt aus mehr Potenzial mehr zu machen, verkaufen sich Frauen zu gerne unter Wert. Damit der arme Mann sich auch nicht benachteiligt fühlt. Wenn die Frau es mitmacht, ist sie selbst schuld. Und wird auch in Zukunft wohl immer die dumme Stute sein, während der wesentlich dümmere Gaul die Ziellinie als erster überquert.
Das klingt verbittert? Nicht wirklich. Es gibt genausoviel über die Stute zu meckern wie über den Gaul; dazu allerdings erst wieder etwas im nächsten Blogeintrag. ;-)
In diesem Sinne - erfolgreiche Fastentage!
LG Gene :-)
PS: Der Vergleich "Mann und Pferd" mag auf den ersten Blick weit hergeholt sein, doch eigentlich gibt es nur eine Sache, die (wenn man es sarkastisch auf die Spitze treiben möchte) die Beiden unterscheidet: einen Mann bei gebrochenem Bein zu erschießen ist immer noch illegal.
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