Mal nix zur EM, da wird schon genug an allen Ecken und Enden geblubbert - jaaa, die Deutschen fühlen sich wieder wie die ganz Großen. Aber das tun sie allgemein ganz gern - auch in der Politik! Zumindest in der Europapolitik. Innenpolitisch haben sie diese Woche wohl doch einen Riesenbock geschossen - oder ein Riesenhammel? Tja, der sogenannte "Hammelsprung" vom Donnerstag ging ja mal gründlich in die Hose. Die Sache mit dem Betreuungsgeld ist aber auch verflucht, soll eigentlich nur eingeführt werden, weil Herr Seehofer das so gerne hätte. Der Herr Seehofer... wäre er doch nur mal gut bei seiner Facebook-Party im P1 in München hängengeblieben!
Sei's drum, das Betreuungsgeld soll her, egal wie. Warum? Weil der Herr Seehofer meint, das wäre gut für Deutschland, für die Familien. Trotzdem sind inzwischen laut Umfragen fast drei Viertel der Bundesbürger gegen das Betreuungsgeld. Nun, wenn das Betreuungsgeld auch nur eingeführt wird, damit Besserverdiener davon ihr Aupair-Mädchen finanzieren oder die Kindererziehung dann auf Oma und Opa abgeschoben wird und man so ganz billig 150 Euro im Monat mehr bekommt, nun, dann kann man wohl gerne an dem Betreuungsgeld zweifeln. Immerhin, so richtig Sinn macht das Ganze nicht - die Eltern müssen motiviert werden, ihre Kinder selbst zu Hause zu erziehen. Dafür gibt es dann also das Kindergeld. Allerdings: Generationen zuvor haben ebenfalls ihre Kinder selbst erzogen und keinen Cent dafür bekommen. Schlimmer noch: es gab doch mal Zeiten (und die sind noch gar nicht sooo lange her!), da gab es für Eltern nicht einmal Kindergeld. Heute hingegen werden die Eltern, die sich in der konsumdurchtränkten und vom Egoismus aufgegeilten Gesellschaft entschließen, ihre Fruchtbarkeit zu nutzen und ihre Gene weiterzutragen, zu Tode motiviert und subventioniert. In der Lebensmittelindustrie und in der Rohstoffgewinnung geht es ja schon lange ähnlich zu, aber bei Kindern? Sind sie nun doch der neue "nachwachsende Rohstoff", von dem ich bereits vor drei Jahren gesprochen habe?
Nun kann ich verstehen, dass die Kindererziehung finanziell vom Staat unterstützt werden muss - immerhin bezahlen die Steuerzahler so viel Steuern, dass fast kein Geld mehr übrig bleibt, um ein Kind zu erziehen. Es fängt allerdings in diesem Denken schon wieder an, gewaltig zu haken. Immerhin: Steuerzahler jeder Gehaltsklasse sollen von dem Betreuungsgeld profitieren - dabei ist es dann auch egal, ob es sich dabei um Geringverdiener oder ein Managerehepaar mit 100 000 Euro plus Jahresgehalt handelt. Frage: wozu brauchen Zweitere bitte das Betreuungsgeld? Warum müssen diese Leute überhaupt motiviert werden, ihre Kinder zu Hause zu lassen, wenn sie sie eh nicht selbst erziehen werden? Es geht in erster Linie doch darum (so hab ich das Betreuungsgeld zumindest verstanden), dass man seine Kinder zu Hause lässt und selbst erzieht. Oder geht es doch im Ende nur darum zu vertuschen, dass die Regierungen von Bund und Kommunen jahrelang gepennt haben und das gesamte Kita-System so brüchig ist, dass es lange nicht mehr genug Kita-Plätze für alle Kinder gibt? Es heißt nun, das Problem wäre nicht wirklich der Raum für die Kinder in Kitas, sondern das Fachpersonal. Aha, wieder einmal Fachkräftemangel in Deutschland! "Fachkräftemangel" sollte wirklich bald als Prädikatsstempel rechts unten neben dem Deutschlandadler stehen. Wir haben "Fachkräftemangel" im Ingenieursbereich, nun bei den Erzieherinnen, bald werden wir wohl in mehr als nur einem Handwerksberuf "Fachkräftemangel" haben. Hauptsache ist doch, wir haben genug Fachkräfte für Bürojobs! Bürojobs, ausgerechnet ... Jobs, die eigentlich nur dazu da sind, aktive Posten zu organisieren und wie auf dem Rechenschieber hin- und herzuschieben, gegebenenfalls zu streichen oder am anderen Ende wieder anzuheuern. Bürojobs - die wahrscheinlich unnötigsten Jobs der Welt. Aber wenigstens in diesem Bereich haben wir längst keinen "Fachkräftemangel".
Zurück zum Betreuungsgeld! Die Deutschen, die jahrelang dazu genötigt wurden "seid fruchtbar und vermehret euch" haben sich wohl nun doch zuviel vermehrt. Nein, das stimmt nicht, die Politik und die gesamte Gesellschaft jammert ja immer noch, weil die Deutschen sich nicht genug vermehren. Wie allerdings mit dem Strom an gewolltem Nachwuchs umgegangen werden soll, weiß keiner. Die Politik wohl am allerwenigsten. Horst Seehofer ist in dieser Hinsicht wohl der Ahnungsloseste, wenn es um die Versorgung und die Zufriedenheit deutscher Eltern geht. "Naja, er hat's zumindest versucht!", könnte man sagen, wenn es um das Thema Betreuungsgeld geht. Es ist ja auch verflucht, wenn nicht einmal Familienministerin Kristina "Danke, ich bin emanzipiert!" Schroeder dahintersteht. Die ist mit ihren "Latte Macchiato Muttis" und dem ewigen Kampf gegen Frauenquote beschäftigt, weil wie gesagt, sie ist ja schon von selbst emanzipiert. Aha! Wer wundert sich da noch, dass der "Hammelsprung", zum "Lemmingsprung" über die Klippen wurde? Plötzlich wollte die gesamte Opposition nicht mehr rein in den Bundestag, ein Drittel der Regierungsparteienmitglieder war schon im Wochenende (oder Sommerurlaub? Die Grenzen sind in der Politik ja fließend!) und damit ist das Betreuungsgeld wohl auch ein Fall für das Sommerloch - Auflösung über die Entscheidung gibt es per Cliffhanger erst im September!
Aber schläft die Politik? In Deutschland vielleicht, im Rest der Welt eher nicht. In Griechenland finden nun schon wieder Wahlen statt und irgendwann blickt da keiner mehr durch. In Ägypten sollen Wahlen stattfinden, während die Parlamentswahlen vor vier Monaten für ungültig erklärt wurden. Okay, man könnte nun sagen "Jetzt wird noch einmal überall gewählt und dann geht's ab in den Sommerurlaub!". So oder so ähnlich soll es wohl funktionieren. Problem an der Sache: die Eurokrise wird dadurch auch nicht gelöst, nicht einmal ansatzweise. Die Radikalparteien in Griechenland wollen den Fiskalpakt am Besten komplett kippen, Hollande will immer noch gravierende Änderungen, die Frau Merkel immer noch nicht will. Dieses ganze Chaos kann man dann wohl nur noch mit "Alles Scheiße - deine Tante Emma!" unterschreiben.
Worauf ich hinaus will? Nun, ich bin ehrlich: ich habe keine Ahnung! Die Politik wurstelt sich nur noch irgendetwas zurecht, ohne Sinn oder Verstand, die Menschen werden dadurch immer unleidlicher, obwohl ich das Gefühl habe, sie wären auch nicht wirklich zufriedener, wenn die Politik kompetent wäre und etwas erreichen würde. Die Zufriedenheit der Menschen bewegt sich auf den Nullpunkt zu - oder auf Gefrierfachtemperaturen. Merkwürdig an der Sache ist doch nur, dass die Menschen, die eigentlich so ziemlich alles haben, ausgerechnet diejenigen sind, die am stärksten meckern und Veränderung wollen.
Erst in dieser Woche wurde ich auf eine erschreckende Tatsache aufmerksam gemacht: weltweit arbeiten mehr als 200 Millionen Kinder in Kinderarbeit. Der vollgefressene Durchschnittsbürger mag sich da nur denken "Was interessiert es mich?". Doch ist es nicht erschreckend, dass wir hier Luxusprobleme wie das Betreuungsgeld hin und herwälzen, wo es beispielsweise in Indien, China oder vielen afrikanischen Ländern Millionen Kinder gibt, die tagtäglich arbeiten müssen statt zur Schule zu gehen, nur um den Lebensunterhalt ihrer Familie zu sichern? In diesen Ländern bekommen die Menschen keine Kinder, um ihre Gene weiterzutragen oder aus Liebe zum Partner; man bekommt dort Kinder, damit diese ab einem gewissen (meist viel zu jungem Alter!) als Arbeitskräfte den Lebensunterhalt der Familie sichern. So sind dann auch Familien mit acht bis zehn Kindern zu erklären. Recht auf Bildung oder eine Kindheit? Das ist meist Fehlanzeige in diesen Gesellschaften. Die Lebenserhaltungskosten der Menschen betragen dort rund 70% ihres gesamten Einkommens (zum Vergleich: wir geben für Lebensmittel durchschnittlich 30% unseres Gehaltes aus!), deswegen müssen die Kinder dort auch wesentlich früher heranklotzen als hier in Deutschland, wo der Nachwuchs erst durchschnittlich vier bis sechs Jahre nach dem Abitur studieren geht, bevor er überhaupt einmal ernsthaft arbeiten geht...
Versteht mich nicht falsch! Es ist doch toll, in Deutschland zu leben, gerade unter diesen Umständen. Doch diese ganzen Luxusprobleme gehen mir langsam aber sicher auf den Wecker. Wir wissen vor lauter Großkotzigkeit doch gar nicht mehr, in welche Ecke wir noch kacken sollen, damit der letzte saubere Flecken Erde beschmutzt wird. Zugegeben, wir sind nicht die einzigen, das Problem an dieser Welt ist wohl, dass inzwischen alle Gesellschaften, alle Schichten, alle Kulturen meinen, sie bräuchten diesen Luxus, das Gefühl, alles zu haben und dabei immer mehr zu erhalten. Erst kürzlich sah ich einen Bericht über den Fortschritt und darüber, wie tot wir uns alle laufen, indem wir nach immer mehr streben. Wir wollen vermeindlich weiterkommen, dabei entwickeln wir nur immer wieder neue Methoden, um auf der Stelle zu treten.
Den Tatsachen stellt sich hierbei kaum einer: die Weltbevölkerung wächst dramatisch und dadurch gibt es viele Dinge, die geregelt werden müssen, mit denen wir umgehen müssen: ein Mehrbedarf an Rohstoffen, Platzmangel und das Recht aller, ein erträgliches Dasein zu führen. Damit wären wir wohl schon beim Stichwort: das Dasein sollte "erträglich" sein, es redet keiner davon, dass über sieben Milliarden Menschen in Wohlstand und Luxus leben sollen. Das müssen sie auch gar nicht! Es mag für uns unvorstellbar sein, aber viele Menschen auf diesem Planeten sind mit ihren für uns "eingeschränkten" Möglichkeiten weitaus zufriedener als wir mit unserem Luxus! Ist es nicht unfassbar? Es gibt doch tatsächlich Menschen, die nicht nach einem Mercedes, einem Jaguar und einer Traumvilla streben. Es soll sie tatsächlich geben, die Menschen, die auch ohne Prada oder Adidas zufrieden sind. Ich gebe zu: es werden immer weniger Menschen, die so denken. Doch wenn man es genau betrachtet, sind genau diese Menschen diejenigen, die unseren Planeten noch einigermaßen retten. Nicht die großen Wissenschaftler, die an globalen Lösungen zur Energiewende arbeiten und sich den Kopf zerbrechen, wie der Luxus in unserer Gesellschaft weiterhin Standard bleiben kann und was wir tun können, damit wir "umweltfreundlich" wirtschaftlich noch profitabler sein können als vorher.
Das sind die Dinge, die wir allgemein als "Fortschritt" bezeichnen: die Umwelt retten bis zu einem gewissen Grad - Hauptsache, die Kohle stimmt und wir können und danach noch mehr leisten als vorher. Dabei ist die Lösung so erschreckend wie einfach, wie der Planet gerettet werden kann: indem weniger produziert und weniger verbraucht wird als zuvor. Tja, diese Leichtigkeit und Simplizität ist allerdings grotesk für alle, die so gerne so viel mehr hätten als das, was sie bereits haben. Sparen? Den Gürtel enger schnallen? Diese Vorstellungen klingen für die meisten Menschen derart furchtbar, dass sie nicht im Geringsten darüber nachdenken möchten. Wenn diese Menschen doch alle nur die Wahrheit kennen würden: dass der bewusste Umgang mit Rohstoffen und das Einsparen und weniger verbrauchen so viel erfüllender sein kann als aller Luxus und jegliche Verschwendung, die wir so gerne propagieren.
Nun, die Vernunft muss irgendwann Einzug nehmen bei uns allen. Wenn dies nicht geschieht, muss sich die Menschheit zumindest um einen großen Anteil reduzieren. Denn so traurig wie es klingt: die Menschenmenge, die zur Zeit auf diesem Planeten lebt, kann nicht mehr lange weiterexistieren, wenn wir unter den gleichen Bedingungen weitermachen wie bisher. Den meisten Menschen in der westlichen Welt wird das wohl leider egal sein, solange die Menschen, die sterben, aus armen Ländern stammen. Wenn es soweit kommt, hoffe ich doch wenigstens auf die Gerechtigkeit, dass die Gier und der Egoismus auch viele Menschen in diesen Breitengraden dahinraffen möge. Das klingt grausam, aber die Grausamkeiten, vor denen wir tagtäglich die Augen verschließen, sind noch wesentlich schlimmer und herzzerreißender als das, was wir uns in unserem kleinen Kosmos vorstellen können.
In diesem Sinne wünsche ich trotzdem allen Lesern eine schöne neue Woche und auf einen neuen Blogeintrag am nächsten Samstag!
LG Gene :-)
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Samstag, 16. Juni 2012
Samstag, 9. Juni 2012
Twilight Zone Experiences pt. 12 179: Es grüßt aus dem Urlaub das Sommerloch!
Bereits im letzten Jahr schrieb ich, wie sich die Seuche "Sommerloch" immer weiter in unserer Gesellschaft ausbreitet. Während der Drang der Menschen nach immer mehr Urlaub bei gleichzeitig immer weniger Arbeit und das zu am Besten immer mehr Gehalt immer stärker wird, ist das Sommerloch wohl das symptomatische Sinnbild für genau dieses Dogma der Menschheit. Immerhin: es beginnt früher, um später zu enden. Während es vor rund 10 Jahren erst im Mai hieß "Ab ins Sommerloch!", geht es im Fernsehen und in sämtlichen Einrichtungen bereits im April los mit Wiederholungen oder der Attitüde "Besser heute nix mehr machen, wenn wir alles auf morgen verschieben können... oder (noch besser) bis in den Herbst!". Diese Mentalität kennt man sonst (wenn man wirklich eine böse Zunge wie ich haben will) nur aus Indien. Nein, kein rassenfeindliches Geschwätz, wer einmal in Indien war oder sich nur ansatzweise mit Indien auskennt weiß, dass dort alles etwas langsamer und gemütlicher angegangen wird. Trotzdem mag ich Indien - ich mag auch Frankreich (was für ein Frevel, wo ich doch in Deutschland lebe und Deutsche und Franzosen sich wie die Pest hassen). Franzosen sind auch nicht gerade die Fleißigsten, wenn es ums Arbeiten geht. Dort wird nach Lust und Laune wegen jedem Wattebausch gestreikt. Und bei uns? Naja, das Klischee vom pünktlichen und fleißigen Deutschen kann ich auch nicht wirklich bestätigen, zumindest habe ich immer öfter das Gefühl, dass gerade die Faulpelze in Deutschland (oder Nachbarland Luxemburg) in den besten und höchsten Positionen landen und dort das meiste Geld verdienen. Gut, in Luxemburg kann man es noch verstehen, da es zwischen Deutschland und Frankreich liegt und der französische Einfluss stärker ist als der deutsche. Sprich: französische Gemütlichkeit und lieber nicht arbeiten als doch! Aber hier? Nun, die Deutschen sind längst nicht mehr so fleißig, wie sie es vielleicht noch zu Zeiten des Wirtschaftswunders waren.
Der Geist des fleißigen Arbeiters ist wohl endgültig verschwunden. Aber woran liegt es? Die Wirtschaftskrise kann nicht daran Schuld sein. Gerne würden die Menschen genau diese für die scheinbare Lähmung der Menschen verantwortlich machen, die sich beim Thema "Schaffe, schaffe, Häusle bauen" breit macht. Aber mal ehrlich: wenn wir wirklich schon so tief in der Wirtschaftskrise stecken würden, wären wir dann nicht viel produktiver, um genau dieser entgegenzuwirken? Alle Menschen scheinen stattdessen nur noch über die Arbeit zu philosophieren und darüber, wie sie ihr Geld am schnellsten und günstigsten auf Seite schaffen können. Sorgen gibt es schon im Zuge der Wirtschaftskrise: was ist, wenn ich mal in Rente bin? Was werde ich dann überhaupt noch von meinem hart verdienten Geld haben? Wie ich schon einmal schrieb, ist dieses Denken mehr als fragwürdig, immerhin zahlt kein Mensch so viel in den Rententopf ein, wie er letztendlich ausbezahlt bekommt. Es wird sich stattdessen immer wieder Gedanken gemacht und kalkuliert, in welchem Alter man in Rente gehen kann, um noch "möglichst viel vom Leben als Rentner" zu haben. Andererseits (paradox!) will kein Mensch alt werden, weil alt werden so wahnsinnig unattraktiv ist mit all den Falten, den Zieperlein und überhaupt - das gesamte Image alter Menschen kotzt junge Menschen so sehr an, als könnten sie damit verhindern, selbst einmal alt zu werden. Machen wir uns doch nichts vor: wir werden alle alt und wir werden nicht in dem Saus und Braus leben, wie es uns die derzeitigen (reichen) Rentner vorleben. Nein, nicht alle aktuellen Rentner sind reich - andererseits empfand ich es schon immer als Skandal, wenn Frauen von Beamten als Witwe einen hohen Rentenanteil bekommen, allein weil ihr verschiedener Ehemann zu Lebzeiten Beamter war. Diese Frauen tragen dann die Nase besonders hoch, erzählen dem Rest der Welt, wie sehr sie ihre Rente doch verdient haben und wie hart sie dafür gearbeitet haben - indem sie in jungen Jahren irgendeinem Nebenjob nachgegangen sind. Zum Vergleich: jede Rentnerin, die Vollzeit gearbeitet hat und keinen Beamtenehemann hat, erhält nicht einmal ein Drittel der Rente, die diese Hochnasen bekommen. Schöne verrückte Welt, man kann es nur immer wieder sagen.
Na gut, es ist müßig, über die Rente oder über die Arbeitsmoral der Deutschen in Zeiten der europäischen Wirtschaftskrise zu diskutieren. Aber worüber soll man sonst diskutieren? Über das schlechte Fernsehprogramm habe ich mich schon ausgelassen (ich Nerd!) und die Fußball-EM nervt mich schon, ehe sie für Deutschland angefangen hat. Spontan fiel mir dazu nur ein, da die deutsche Mannschaft in den letzten Jahren keinen Titel mehr nach Hause gebracht hat, ob dieser ganze Massenrummel und dieser Hype um die Nationalmannschaft nicht eher kontraproduktiv wirkt. Okay, alle Fans aller Länder machen mit Public Viewings und groß angelegten Fußballpartys zu jedem Spiel einen Riesenhype um das und andere große Fußballturniere. Aber mal ganz offen gesprochen: braucht dieser Sport wirklich diesen Aufstand? Es ging vor zehn bis zwanzig Jahren auch, mit dem gleichen Enthusiasmus, aber dafür wesentlich ruhiger. Was bringt dieser Rummel wirklich? Geht es um den Sport oder wollen die Menschen sich wirklich kollektiv von ihren "Sorgen" ablenken?
Oft denke ich, dass wir doch eigentlich keine Sorgen haben. Gewinnen wir nun den Titel oder nicht? Luxusprobleme! Und die Leute begreifen nicht einmal, wie oberflächlich und einfältig sie damit rüberkommen. Menschen, die massenweise im Supermarkt sich um das Bier prügeln, obwohl so ein großer Nachschub eingekauft wurde, dass man damit drei Dörfer flächendeckend ins Koma tränken könnte. So können jetzt auch Tausende deutsche Fußballtouris nach Polen und in die Ukraine reisen und dort ihre überbezahlte Nationalmannschaft feiern, während Millionen Menschen dort im Elend leben, in Armut und Unterdrückung. Aber das interessiert den gemeinen Fußballfan nicht, er möchte nur ein gutes Spiel sehen und dann wieder nach Hause fahren, um von dort am Besten direkt in den Urlaub zu fahren (Stilblüte dazu neulich im Fernsehen, die Frage eines Reporters in Bezug auf die Reise ZU Urlaubszielen: "Wie komme ich auf Mallorca?" hmmm... ich lasse jedem mal Zeit, darüber in Ruhe nachzudenken!). Also geht es quasi aus einem Urlaub direkt in den nächsten - nahtlos, ohne Übergang - Massenproduktion und Billiganbieter dank Verschwendung von Ressourcen machen es möglich.
Ja, ich gebe es zu, ich rede mal wieder wie ein Öko - aber wenn nicht ich, wer dann? Die Menschen scheinen über ihre "political incorrectness" so glücklich und zufrieden zu sein, dass sie gar nicht merken, wie sehr sie sich damit früher oder später ins eigene Fleisch schneiden. Egoismus als Bekämpfung der Wirtschaftskrise? Hat noch nie funktioniert! Aber ich gebe zu: in Zeiten, in denen sich die Presse und die Wirtschaftsexperten mit Informationen und Meinungen gegenseitig totschlagen, kann es schonmal vorkommen, dass die Menschen kollektiv abschalten - zwar nicht die Fernsehgeräte, in denen im Moment eh nur Schrott läuft, aber mental, wenn es um die Lösungen für die Finanzkrise geht. Ich persönlich werde auch eher müde, über die Eurokrise zu philosophieren oder darüber nachzudenken, wie die finanzielle Katastrophe noch abgewendet werden kann. US-Präsident Obama und UK-Premierminister Cameron, die beide sagen, Europa soll sich gefälligst eine Lösung einfallen lassen, sind da auch nicht gerade eine Hilfe. Ein Witz, wenn man bedenkt, dass die USA selbst noch vor gut einem Jahr davor standen, überall den Saft abgedreht zu bekommen (sprich: Strom und andere existenziellen Kleinigkeiten) aufgrund einer kompletten Staatspleite, aus der sie bis jetzt immer noch nicht hinaus sind. Dann noch Großbritannien, die selbst Unterstützung von der EU wollen, obwohl sie so gar nichts zur Lösung des EU-Problems beitragen. Witzigkeit kennt eben auch im Sommerloch keine Grenzen!
Nun, was fangen wir nun mit diesem unsäglichen Sommerloch 2012 an, dem Pfuhl an Langeweile und erschreckend monotonem Gleichtritt? Wahrscheinlich nix, wie jedes Jahr! Die Menschen nehmen sich zu Silvester immer wahnsinnig viel vor, wenn es um das neue Jahr geht, aber in der Sommerpause mal wirklich was anzupacken (ganz zu schweigen von den guten Vorsätzen, die ein halbes Jahr zuvor geschmiedet wurden) ist wohl zuviel verlangt. Das Gehirn der Meisten ist leer, sämtliches Gedankengut hinweggespült von Schweini & Co. Da ich nun so gar nix mit Fußball am Hut hab (ich gucke eher die xte Bollywood Wiederholung (nee, gelogen, mach ich nicht!) oder die yste Wiederholung von NCIS (das ist nicht gelogen!)), habe ich mich gefragt, was ich nun gegen das Sommerloch tun kann. Die Politik schläft (außer in Berlin) ja nicht wirklich, das Chaos in Syrien geht immer weiter, es gibt (wie heute) weitere Anschläge gegen Truppen in Afghanistan und da wäre dann noch der Wahlkampf in den USA, der wohl bald so richtig ins Rollen kommen wird. Obama oder Romney? Wen interessiert's? Okay, es interessiert schon, andererseits bin ich inzwischen derart desillusioniert von der amerikanischen Politik (und ich hab noch nie auf rosa Wolken geschwebt, wenn es um dieses Thema ging), dass es mich fast gar nicht mehr interessiert, ob Obama bleibt oder Romney kommt. Außenpolitisch wird sich wohl nur wenig ändern, viel wichtiger ist da die Situation im eigenen Land. Im Übrigen steht die Analyse über die amerikanischen Präsidentschaftskandidaten erst zu einem späteren Zeitpunkt an, erstmal muss Frau Merkel ihre Schwimmflügelchen und Wanderstöcke einpacken und ab geht's in den Urlaub.
Urlaub - den braucht die Politik wohl sehr dringend. Gerade, wenn man bedenkt, wie zahnlos die Politiker in Sachfragen geworden sind. Streitigkeiten über Betreuungsgelder, Pflegezusatzversicherungen und immer wieder Guido Westerwelle, der wohl aus seinen unqualifizierten Bemerkungen der letzten Jahre und dem Abstieg der FDP nix dazugelernt hat. Jetzt sagt er doch glatt, Assad solle als Staatsoberhaupt zurücktreten - prima Idee, Guido! Warum ist zu dieser Aufforderung eigentlich noch niemand vor dir gekommen? Bei deinen grünen (?) blauen (?) grauen (?) Augen (so genau hab ich mir Guido ehrlich gesagt noch nie angeguckt!) kann selbst ein Diktator und Schlächter wie Assad nicht widerstehen.
Somit wäre dann wohl ein weiteres Problem im Sog des Sommerlochs gelöst! Scherz beiseite, wir dürfen wohl weiterhin mit Hiobsbotschaften aus Syrien rechnen und Kompetenzgerangel der Vereinten Nationen, was alles nicht getan wird statt doch mal etwas zu tun. Der Unwille zur Arbeit ist eindeutig vom Volke auf die Politik übergegriffen - oder umgekehrt? Oder hängt in Wirklichkeit alles zusammen?
Wie dem auch sei, bei mir ist jedenfalls keine Untätigkeit angesagt, wäre ja noch schöner, wenn ich wie die Politiker werde. In diesem Jahr gibt es wieder eine Anti-Sommerloch-Serie und sie wird passend zu diesem Jahr verdammt sportlich - immerhin haben wir bald die Olympischen Sommerspiele in London ins Haus stehen.
Also, angeschnallt und ab geht's gegen die Langeweile im Sommerloch. Der regelmäßige Leser wird sich allerdings noch ein wenig gedulden müssen, ich will nicht zu früh mit der Serie anfangen, bis zu den Sommerspielen dauert es immerhin noch über 6 Wochen. Das heißt: gut Ding will Weile haben - zumindest aber den richtigen Zeitpunkt. Doch keine Sorge - wirklich langweilig wird es in diesem Blog nicht... solange es genug Aufreger, Fehlentscheidungen und Stilblüten gibt, auf denen man hemmungslos rumreiten kann.
In diesem Sinne - viel Spaß an alle Fußball-Freaks und alle Blog-Leser an diesem Wochenende und bis zum nächsten Eintrag am nächsten Samstag!
LG Gene :-)
Der Geist des fleißigen Arbeiters ist wohl endgültig verschwunden. Aber woran liegt es? Die Wirtschaftskrise kann nicht daran Schuld sein. Gerne würden die Menschen genau diese für die scheinbare Lähmung der Menschen verantwortlich machen, die sich beim Thema "Schaffe, schaffe, Häusle bauen" breit macht. Aber mal ehrlich: wenn wir wirklich schon so tief in der Wirtschaftskrise stecken würden, wären wir dann nicht viel produktiver, um genau dieser entgegenzuwirken? Alle Menschen scheinen stattdessen nur noch über die Arbeit zu philosophieren und darüber, wie sie ihr Geld am schnellsten und günstigsten auf Seite schaffen können. Sorgen gibt es schon im Zuge der Wirtschaftskrise: was ist, wenn ich mal in Rente bin? Was werde ich dann überhaupt noch von meinem hart verdienten Geld haben? Wie ich schon einmal schrieb, ist dieses Denken mehr als fragwürdig, immerhin zahlt kein Mensch so viel in den Rententopf ein, wie er letztendlich ausbezahlt bekommt. Es wird sich stattdessen immer wieder Gedanken gemacht und kalkuliert, in welchem Alter man in Rente gehen kann, um noch "möglichst viel vom Leben als Rentner" zu haben. Andererseits (paradox!) will kein Mensch alt werden, weil alt werden so wahnsinnig unattraktiv ist mit all den Falten, den Zieperlein und überhaupt - das gesamte Image alter Menschen kotzt junge Menschen so sehr an, als könnten sie damit verhindern, selbst einmal alt zu werden. Machen wir uns doch nichts vor: wir werden alle alt und wir werden nicht in dem Saus und Braus leben, wie es uns die derzeitigen (reichen) Rentner vorleben. Nein, nicht alle aktuellen Rentner sind reich - andererseits empfand ich es schon immer als Skandal, wenn Frauen von Beamten als Witwe einen hohen Rentenanteil bekommen, allein weil ihr verschiedener Ehemann zu Lebzeiten Beamter war. Diese Frauen tragen dann die Nase besonders hoch, erzählen dem Rest der Welt, wie sehr sie ihre Rente doch verdient haben und wie hart sie dafür gearbeitet haben - indem sie in jungen Jahren irgendeinem Nebenjob nachgegangen sind. Zum Vergleich: jede Rentnerin, die Vollzeit gearbeitet hat und keinen Beamtenehemann hat, erhält nicht einmal ein Drittel der Rente, die diese Hochnasen bekommen. Schöne verrückte Welt, man kann es nur immer wieder sagen.
Na gut, es ist müßig, über die Rente oder über die Arbeitsmoral der Deutschen in Zeiten der europäischen Wirtschaftskrise zu diskutieren. Aber worüber soll man sonst diskutieren? Über das schlechte Fernsehprogramm habe ich mich schon ausgelassen (ich Nerd!) und die Fußball-EM nervt mich schon, ehe sie für Deutschland angefangen hat. Spontan fiel mir dazu nur ein, da die deutsche Mannschaft in den letzten Jahren keinen Titel mehr nach Hause gebracht hat, ob dieser ganze Massenrummel und dieser Hype um die Nationalmannschaft nicht eher kontraproduktiv wirkt. Okay, alle Fans aller Länder machen mit Public Viewings und groß angelegten Fußballpartys zu jedem Spiel einen Riesenhype um das und andere große Fußballturniere. Aber mal ganz offen gesprochen: braucht dieser Sport wirklich diesen Aufstand? Es ging vor zehn bis zwanzig Jahren auch, mit dem gleichen Enthusiasmus, aber dafür wesentlich ruhiger. Was bringt dieser Rummel wirklich? Geht es um den Sport oder wollen die Menschen sich wirklich kollektiv von ihren "Sorgen" ablenken?
Oft denke ich, dass wir doch eigentlich keine Sorgen haben. Gewinnen wir nun den Titel oder nicht? Luxusprobleme! Und die Leute begreifen nicht einmal, wie oberflächlich und einfältig sie damit rüberkommen. Menschen, die massenweise im Supermarkt sich um das Bier prügeln, obwohl so ein großer Nachschub eingekauft wurde, dass man damit drei Dörfer flächendeckend ins Koma tränken könnte. So können jetzt auch Tausende deutsche Fußballtouris nach Polen und in die Ukraine reisen und dort ihre überbezahlte Nationalmannschaft feiern, während Millionen Menschen dort im Elend leben, in Armut und Unterdrückung. Aber das interessiert den gemeinen Fußballfan nicht, er möchte nur ein gutes Spiel sehen und dann wieder nach Hause fahren, um von dort am Besten direkt in den Urlaub zu fahren (Stilblüte dazu neulich im Fernsehen, die Frage eines Reporters in Bezug auf die Reise ZU Urlaubszielen: "Wie komme ich auf Mallorca?" hmmm... ich lasse jedem mal Zeit, darüber in Ruhe nachzudenken!). Also geht es quasi aus einem Urlaub direkt in den nächsten - nahtlos, ohne Übergang - Massenproduktion und Billiganbieter dank Verschwendung von Ressourcen machen es möglich.
Ja, ich gebe es zu, ich rede mal wieder wie ein Öko - aber wenn nicht ich, wer dann? Die Menschen scheinen über ihre "political incorrectness" so glücklich und zufrieden zu sein, dass sie gar nicht merken, wie sehr sie sich damit früher oder später ins eigene Fleisch schneiden. Egoismus als Bekämpfung der Wirtschaftskrise? Hat noch nie funktioniert! Aber ich gebe zu: in Zeiten, in denen sich die Presse und die Wirtschaftsexperten mit Informationen und Meinungen gegenseitig totschlagen, kann es schonmal vorkommen, dass die Menschen kollektiv abschalten - zwar nicht die Fernsehgeräte, in denen im Moment eh nur Schrott läuft, aber mental, wenn es um die Lösungen für die Finanzkrise geht. Ich persönlich werde auch eher müde, über die Eurokrise zu philosophieren oder darüber nachzudenken, wie die finanzielle Katastrophe noch abgewendet werden kann. US-Präsident Obama und UK-Premierminister Cameron, die beide sagen, Europa soll sich gefälligst eine Lösung einfallen lassen, sind da auch nicht gerade eine Hilfe. Ein Witz, wenn man bedenkt, dass die USA selbst noch vor gut einem Jahr davor standen, überall den Saft abgedreht zu bekommen (sprich: Strom und andere existenziellen Kleinigkeiten) aufgrund einer kompletten Staatspleite, aus der sie bis jetzt immer noch nicht hinaus sind. Dann noch Großbritannien, die selbst Unterstützung von der EU wollen, obwohl sie so gar nichts zur Lösung des EU-Problems beitragen. Witzigkeit kennt eben auch im Sommerloch keine Grenzen!
Nun, was fangen wir nun mit diesem unsäglichen Sommerloch 2012 an, dem Pfuhl an Langeweile und erschreckend monotonem Gleichtritt? Wahrscheinlich nix, wie jedes Jahr! Die Menschen nehmen sich zu Silvester immer wahnsinnig viel vor, wenn es um das neue Jahr geht, aber in der Sommerpause mal wirklich was anzupacken (ganz zu schweigen von den guten Vorsätzen, die ein halbes Jahr zuvor geschmiedet wurden) ist wohl zuviel verlangt. Das Gehirn der Meisten ist leer, sämtliches Gedankengut hinweggespült von Schweini & Co. Da ich nun so gar nix mit Fußball am Hut hab (ich gucke eher die xte Bollywood Wiederholung (nee, gelogen, mach ich nicht!) oder die yste Wiederholung von NCIS (das ist nicht gelogen!)), habe ich mich gefragt, was ich nun gegen das Sommerloch tun kann. Die Politik schläft (außer in Berlin) ja nicht wirklich, das Chaos in Syrien geht immer weiter, es gibt (wie heute) weitere Anschläge gegen Truppen in Afghanistan und da wäre dann noch der Wahlkampf in den USA, der wohl bald so richtig ins Rollen kommen wird. Obama oder Romney? Wen interessiert's? Okay, es interessiert schon, andererseits bin ich inzwischen derart desillusioniert von der amerikanischen Politik (und ich hab noch nie auf rosa Wolken geschwebt, wenn es um dieses Thema ging), dass es mich fast gar nicht mehr interessiert, ob Obama bleibt oder Romney kommt. Außenpolitisch wird sich wohl nur wenig ändern, viel wichtiger ist da die Situation im eigenen Land. Im Übrigen steht die Analyse über die amerikanischen Präsidentschaftskandidaten erst zu einem späteren Zeitpunkt an, erstmal muss Frau Merkel ihre Schwimmflügelchen und Wanderstöcke einpacken und ab geht's in den Urlaub.
Urlaub - den braucht die Politik wohl sehr dringend. Gerade, wenn man bedenkt, wie zahnlos die Politiker in Sachfragen geworden sind. Streitigkeiten über Betreuungsgelder, Pflegezusatzversicherungen und immer wieder Guido Westerwelle, der wohl aus seinen unqualifizierten Bemerkungen der letzten Jahre und dem Abstieg der FDP nix dazugelernt hat. Jetzt sagt er doch glatt, Assad solle als Staatsoberhaupt zurücktreten - prima Idee, Guido! Warum ist zu dieser Aufforderung eigentlich noch niemand vor dir gekommen? Bei deinen grünen (?) blauen (?) grauen (?) Augen (so genau hab ich mir Guido ehrlich gesagt noch nie angeguckt!) kann selbst ein Diktator und Schlächter wie Assad nicht widerstehen.
Somit wäre dann wohl ein weiteres Problem im Sog des Sommerlochs gelöst! Scherz beiseite, wir dürfen wohl weiterhin mit Hiobsbotschaften aus Syrien rechnen und Kompetenzgerangel der Vereinten Nationen, was alles nicht getan wird statt doch mal etwas zu tun. Der Unwille zur Arbeit ist eindeutig vom Volke auf die Politik übergegriffen - oder umgekehrt? Oder hängt in Wirklichkeit alles zusammen?
Wie dem auch sei, bei mir ist jedenfalls keine Untätigkeit angesagt, wäre ja noch schöner, wenn ich wie die Politiker werde. In diesem Jahr gibt es wieder eine Anti-Sommerloch-Serie und sie wird passend zu diesem Jahr verdammt sportlich - immerhin haben wir bald die Olympischen Sommerspiele in London ins Haus stehen.
Also, angeschnallt und ab geht's gegen die Langeweile im Sommerloch. Der regelmäßige Leser wird sich allerdings noch ein wenig gedulden müssen, ich will nicht zu früh mit der Serie anfangen, bis zu den Sommerspielen dauert es immerhin noch über 6 Wochen. Das heißt: gut Ding will Weile haben - zumindest aber den richtigen Zeitpunkt. Doch keine Sorge - wirklich langweilig wird es in diesem Blog nicht... solange es genug Aufreger, Fehlentscheidungen und Stilblüten gibt, auf denen man hemmungslos rumreiten kann.
In diesem Sinne - viel Spaß an alle Fußball-Freaks und alle Blog-Leser an diesem Wochenende und bis zum nächsten Eintrag am nächsten Samstag!
LG Gene :-)
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